Dieses Projekt markiert für mich einen Wendepunkt. Ideell war es ein intensiver Prozess, wirtschaftlich blieb es ohne Resonanz. Die Serie fand keinen Platz bei f/Stop LOKAL, und selbst die Porträtierten begegneten ihr mit Skepsis. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie schwer sich manche Arbeiten in ihrer Zeit verankern lassen. Gerade deshalb öffnet sie für mich einen neuen Raum: Auf zu Neuem.
Das Projekt bleibt als markanter Punkt im Archiv bestehen: Es zeigt, wie künstlerische Prozesse unabhängig von äußerer Resonanz prägend sein können und wie ein Werkjahr eine neue Richtung eröffnen kann. Die Arbeit bildet einen Übergang zu späteren Projekten, die stärker dialogisch, ortsbezogen und zeitreflektierend angelegt sind.